Megaupload und Mega — Wie ähnlich sind sie wirklich?

Wie ähnlich sind sie sich
wirklich?

Bildergebnis für file shareViele kennen die Geschichte von Kim Dotcom und
Megaupload, dem deutschen Entrepreneur, der eine der lukrativsten
Webseiten in der gesamten Geschichte des Internets schuf, nur um sie
wieder zu verlieren. Doch nicht so viele kennen die Geschichte von
Mega.co.nz, Dotcoms neue Webseite, die als Nachfolger von Megaupload
dienen soll. Und noch weniger kennen die Unterschiede zwischen den
beiden Seiten.

Dafür sind wir hier. Wir werden sowohl das ehemalige
Megaupload.com als auch Mega.co.nz, inzwischen umbenannt in Mega.nz,
analysieren und vergleichen, um festzustellen, ob Mega wirklich ein
wahrer Nachfolger des Originals genannt werden kann oder ob sie sich
nur im Namen ähneln.

Der Test

Eine Sache vorweg: Vom groben Sinn und Zweck her
gleichen sich beide Seiten fast völlig.

Sowohl Mega.nz als auch Megaupload sind als
Filesharing-Webseiten konzipiert und funktionieren ähnlich wie
andere populäre Dienste, etwa 4Shared oder MediaFire zum Beispiel.

User können Daten auf die Webseite hochladen und
schließlich für alle anderen User zum kostenlosen Download
freigeben. Der Sinn und Zweck des Ganzen ist es, einen konstanten Strom an immer mehr werdenden Dateien zu erzeugen, denn mehr Dateien bedeutet mehr neugierige Downloader, die früher oder später selbst zu Uploadern werden und so das ganze System weiter ankurbeln.

So einfach ist es natürlich nicht ganz, schließlich muss man ja auch davon Geld verdienen können. Dafür gab es auf
Megaupload eine Art Premiumfunktion, ein relativ häufig
vorkommendes Feature bei solchen Webseiten.

Das bedeutet, dass bestimmte Dateien den Nutzern
verweigert wurden. Diese konnten dann nicht auf kostenlose Weisen
heruntergeladen werden und mussten erstmal freigeschaltet werden.

Dateien wurden natürlich nicht willkürlich
gesperrt, im Gegenteil, Megaupload besaß einen kompletten
Algorithmus, der ausschließlich für die Verwaltung der
„Premium-Dateien“ zuständig war. Zusammengefasst kann man mit
Recht behaupten, dass die am öftesten heruntergeladenen und größten
Dateien jene waren, die auch am häufigsten gesperrt wurden. Vor dem
Download dieser Dateien durfte man sich entscheiden, ob man lieber
nur für jene bestimmte Datei zahlen oder ein monatliches Abonnement
anlegen möchte, das dann für die angegebene Zeitspanne alle Dateien
oder eine bestimmte Anzahl an Dateien freigibt.